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Opfer- und Gewaltschutz

Sind sie Opfer einer Straftat geworden? Gerne informieren wir Sie über ihre Rechte und darüber, welche Möglichkeiten sie haben diese durchzusetzen. Als Geschädigte(r) haben sie unter bestimmten Voraussetzungen u.a. folgende Möglichkeiten:

  • als Verletzte(r) einer der in § 395 StPO aufgeführten Straftaten können Sie im Strafverfahren neben dem Staatsanwalt als weitere(r) Ankläger auftreten. Wir vertreten Sie als Opfer und Nebenkläger sowohl außergerichtlich als auch im Strafverfahren gegen den Täter.
  • als Geschädigte(r) haben Sie ggfls. einen Anspruch auf Schadensersatz, bzw. Schmerzensgeld. Diese Ansprüche können bereits im Strafverfahren im Rahmen eines sogenannten Adhäsionsverfahrens durchgesetzt werden. Hierdurch kann ein in der Regel zeitaufwendiges Zivilverfahren vermieden werden.

Zum 1. Januar 2002 ist das Gesetz zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen in Kraft getreten. Dieses Gesetz dient insbesondere, aber nicht nur, dem Schutz vor häuslicher Gewalt. Das Gesetz bietet die Rechtsgrundlage für den Erlass einstweiliger Anordnungen zum Schutz vor Bedrohungen, Belästigungen und Stalking. Im Eilverfahren kann ihnen bspw. die Ehewohnung zur alleinigen Nutzung zugewiesen und gleichzeitig dem Täter das Betreten oder Nähern der Wohnung untersagt werden.

Gerne beraten wir sie über Ihre rechtlichen Möglichkeiten. Frau Rechtsanwältin Dr. Julia Cornelissen steht Ihnen zur Seite.